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Monday, December 24, 2018

forest service measurements-forestbook

forest service measurements

 Forest Management, forest service measurements , forest maintenance, forest harvesting techniques, forest machine services
The advertisement has become in recent years in many forestry companies, but also among private forest owners to a forgotten art. Lack of time, ever-widening areas and lack of expertise led to the fact that the display is completely omitted or left to the harvester driver. The advertisement implements the silvicultural plan and is therefore decisive for how a stock develops. In other words, one should be prepared to sacrifice a few hours for the advertisement when it comes to the long-term future of a stock.
No advertisement without a plan
However, before making the announcement, it should be decided which silvicultural targets should be implemented with the measure. In addition to promoting rejuvenation or regulation of the tree species mix, two objectives are included in each successful forest measure:

  • The growth potential of wood should be concentrated on the best, ie the most vital, stable and valuable trees.
  • The stability of the stock should be increased.
    This can be done by carefully selecting the trees that should remain in the stock and selecting an intervention strength strong enough to compete with the remaining trees, while not jeopardizing the stability of the stock.
    The future tree
    The trees that remain in the stock and that are the growth bearers are called Z-trees or future trees. Due to their current appearance, these tree individuals are expected to form valuable trunks. The typical features of a Z-tree are:
  • Trunk without errors such as knottiness, rotation, Zwiesel
  • No root damage
  • No bark damage
  • well trained crown (at least 30% of the tree length)
  • Prevailing position in the stock
    In order to promote these trees, potential competitors should be removed. However, not every tree that stands near a Z-tree is an actual competitor. Trees that do not push into the crown or only into the lower part of the crown of a Z-tree, are no competition and can therefore remain in the stock. For a long time it was common to show the Z-trees in the inventory. The disadvantage of this method, however, is the high workload, since almost every tree must be checked for suitability as a Z-tree. Often one is too hesitant to give a tree the rank of a Z-tree. The biggest disadvantage of the Z-tree method, however, is that you can not predict future events and do not know whether the chosen Z-tree will not be the victim of wind, beetles, snow or lightning in the coming decades.

Saturday, December 22, 2018

Waldbewirtschaftung in Deutschland


Richtig auszeigen
Forest Management


Die Auszeige ist in den letzten Jahren in vielen Forstbetrieben, aber auch bei privaten Waldbesitzern zu einer vergessenen Kunst geworden. Zeitmangel, immer größer werdende Reviere und mangelndes Fachwissen führten dazu, dass man auf die Auszeige gänzlich verzichtet oder sie dem Harvesterfahrer überlässt. Dabei setzt die Auszeige den waldbaulichen Plan um und ist daher entscheidend dafür, wie sich ein Bestand weiterentwickelt. Oder anders formuliert: Einige Stunden für die Auszeige sollte man bereit sein zu opfern, wenn es um die langjährige Zukunft eines Bestandes geht.
Keine Auszeige ohne Plan
Bevor man sich jedoch an die Auszeige macht, sollte entschieden werden, welche waldbaulichen Ziele mit der Maßnahme umgesetzt werden sollen. Neben Förderung der Verjüngung oder Regulierung der Baumartenmischung gehören zwei Zielsetzungen zu jeder erfolgreichen Maßnahme im Wald

-          Das Zuwachspotential an Holz soll auf die besten, also die vitalsten, stabilsten und wertvollsten 
Bäume konzentriert werden.

-          

    Die Stabilität des Bestandes soll erhöht werden.

Forest Management


Gelingen kann das, indem man sorgsam die Bäume auswählt, die im Bestand verbleiben sollen sowie eine Eingriffstärke wählt, die stark genug ist, um von den verbleibenden Bäumen Konkurrenzdruck zu nehmen, und gleichzeitig nicht die Stabilität des Bestandes gefährdet.
Der Zukunftsbaum
Die Bäume, die im Bestand verbleiben und die Zuwachsträger sind, werden Z-Bäume oder Zukunftsbäume genannt. Von diesen Baumindividuen wird aufgrund ihres aktuellen Erscheinungsbildes erwartet, dass sie wertvolle Stämme bilden. Die typischen Merkmale eines Z-Baumes sind:
-          Stamm ohne Fehler wie Astigkeit, Drehwuchs, Zwiesel
-          Keine Wurzelbeschädigungen
-          Keine Rindenschäden
-          Gut ausgebildete Krone (min. 30 % der Baumlänge)
-          Vorherrschende Stellung im Bestand
Um diese Bäume zu fördern, sollen mögliche Konkurrenten entfernt werden. Allerdings ist nicht jeder Baum, der in der Nähe eines Z-Baums steht, ein tatsächlicher Konkurrent. Bäume, die nicht in die Krone oder nur bis in den unteren Teil der Krone eines Z-Baums drängen, stellen keine Konkurrenz dar und können daher im Bestand verbleiben. Lange Zeit war es üblich, die Z-Bäume im Bestand auszuzeigen. Der Nachteil dieser Methode ist aber der hohe Arbeitsaufwand, da nahezu jeder Baum auf seine Tauglichkeit als Z-Baum überprüft werden muss. Oft ist man bei der Auszeige auch zu zögerlich, einem Baum tatsächlich den Rang eines Z-Baums zu verleihen. Der größte Nachteil der Z-Baummethode ist aber, dass man kommende Ereignisse nicht vorhersehen kann und nicht weiß, ob der auserwählte Z-Baum in den kommenden Jahrzehnten nicht doch Opfer von Wind, Käfer, Schnee oder Blitzschlag wird.

Die schlechten ins Kröpfchen…

Daher erscheint es praktikabler, die Bäume auszuwählen, die aus dem Bestand ausscheiden sollen, da sie über eine schlechte Qualität verfügen. Eine schlechte Qualität äußert sich durch:
-          Kleine oder unvollständig ausgebildete Kronen (weniger als 20 % der Baumlänge)
-          Fehler wie Drehwuchs, Astigkeit, Zwieselbildung
-          Offene Verletzungen von Rinde oder Wurzeln
-          Schlechtes Verhältnis von Höhe/Durchmesser
Waldbewirtschaftung in Deutschland


Die Auszeige sollte sich daher auf diese Bäume konzentrieren. Nur in folgenden Fällen ist das nicht zutreffend:
-          Bei Laubmischbaumarten, deren ökologische Wirkung (Bodenverbesserung) wichtiger ist als der Holzertrag
-          Bei Bäumen, die am Rande von Rückegassen stehen. Diese sollen belassen werden, da nach deren Entfernung die nachfolgende Baumreihe durch den Holztransport beschädigt werden würde.
Stabilität und Vitalität
Neben der Zuwachssteigerung sollen durch die Auszeige auch die Stabilität des Bestandes erhöht werden. Die Bestandsstabilität hängt mit der Stabilität der Einzelbäume zusammen. Die Stabilität eines Baumes ist auf seine Vitalität zurückzuführen, und diese ist am leichtesten am Kronenzustand erkennbar. Geringe Kronenlängen (weniger als 20 % der Baumlänge) weisen darauf hin, dass der Baum von anderen Bäumen stark bedrängt wird und sich dieser Konkurrenz nicht erwehren kann. Kronenverlichtungen, Verfärbungen der Blätter oder nicht gleichförmig ausgebildete Kronen sind Zeichen für Erkrankungen und eine geringe Vitalität. Bäume mit schlechten Kronen müssen daher aus dem Bestand ausscheiden. In Laubwäldern findet daher die Auszeige am besten im Frühjahr statt, um den Kronenzustand richtig beurteilen zu können. Durch Witterungsverhältnisse (trockene Sommer, kalte Herbste mit Frühfrost) kann der Kronenzustand beeinflusst werden und zu einer Fehleinschätzung führen. Ein weiterer Indikator für die Stabilität eines Einzelbaums ist das Höhen-Durchmesser-Verhältnis (h/d-Wert). Je größer dieser Wert ist, als desto instabiler ist der Baum einzustufen. In gleichaltrigen Beständen mit geringer Durchmesserverteilung sind die h/d-Werte sehr ähnlich, daher ist es nicht notwendig, für jeden Baum den h/d-Wert zu berechnen. Bestände bestehend aus Bäumen mit hohen Werten sind meist ein Resultat von fehlender Pflege.

Natur bewirtschaften heißt Natur zulassen


Ein Rundgang durch den Bestand nach der Auszeige ermöglicht es, sich ein Bild über die Eingriffstärke zu machen. Eingriffe sollten stets in Maßen durchgeführt werden, denn zu starke Eingriffe können negative Auswirkungen zur Folge haben:
-          Instabile Bestände werden durch zu starke Eingriffe noch zusätzlich geschwächt, und das Risiko eines Schadens (Windwurf, Schneebruch) wird dadurch zusätzlich vergrößert.
-          Zu starke Eingriffe können auch zur Förderung der Konkurrenzvegetation führen und die Verjüngung gefährden.
Eingriffe, bei denen bis zu 25 % der Stämme entnommen werden, sind als pfleglich und schonend einzustufen. Bei der Auszeige sollte man sich nicht an starren Vorgaben orientieren. Weder ist es förderlich, eine Mindestanzahl von Z-Bäumen zu definieren, noch, eine bestimmte Mischungsregulierung verschiedener Baumarten vorzugeben. In stark ungepflegten Beständen kann es durchaus passieren, dass nur noch 50 Z-Bäume pro Hektar verbleiben. Ebenso sind die Mischungsverhältnisse im Naturwald von vielen verschiedenen Faktoren (Kleinklima, Samenverfügbarkeit verschiedener Baumarten, Vorhandensein von Parasiten und Schädlingen, Witterung) abhängig. Eine fixe Vorgabe, dass ein Bestand z. B. zu 50 % aus Fichte, zu 30 % aus Tanne und zu 20 % aus Buche bestehen muss, ist eine gedankliche Vorwegnahme der Realität. In der modernen Waldwirtschaft werden Bestände nicht mehr „erzogen“, vielmehr wird das Potential der Natur erkannt und genutzt.

Wednesday, December 5, 2018

Forestbook

Forestbook 

forest management
Forestbook is the first digital knowledge platform for forest owners that provides technical information, supports forest management, and keeps up to date with news from the forest industry. With Forestbook, around 2 million forest owners in Central Europe are to be provided with a digital tool which supports them in forest management, offers a discussion platform and serves as a mobile and digital reference book.